Pfarreientwicklungsprozess


 

Presseinformatio
Pfarrei St. Matthäus möchte trotz Sparzwängen an allen Standorten präsent bleiben

 

Pfarreiversammlung am 6. Februar diskutierte das wirtschaftliche Zukunftskonzept. Zentrale Inhalte:

- Kirche und Pfarrzentrum in Altena bleiben erhalten.

- Kirche St. Josef in Nachrodt-Wiblingwerde soll umgebaut werden, um künftig auch Veranstaltungen Platz zu bieten.

- Pfarrei wünscht sich ökumenisches Zentrum für Evingsen.

- Sieben Jahre Zeit zur Umsetzung der Planungen

- Pfarrei benötigt zusätzliche Finanzmittel des Bistums.

- Bischof Overbeck muss das Konzept als Teil des Votums im Pfarreientwicklungsprozess noch in Kraft setzen.

 

Die katholische Pfarrei St. Matthäus in Altena möchte in den kommenden Jahren an all ihren bisherigen Standorten mit seelsorgerischen Angeboten präsent bleiben. Das ist das zentrale Ergebnis der wirtschaftlichen Planungen der Pfarrei im Rahmen ihres Pfarreientwicklungsprozesses.

Nachdem die Pfarrei ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit Mitte Dezember über die Planungen für die künftigen pastoralen Angebote informiert hatte, standen bei einer weiteren Pfarrversammlung am Dienstag, 6. Februar, die wirtschaftlichen Ressourcen im Mittelpunkt, die für die Arbeit der Pfarrei in Zukunft zur Verfügung stehen. Dabei wurde deutlich: Trotz erforderlicher Sparanstrengungen möchte St. Matthäus an allen bislang genutzten Standorten präsent bleiben.

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Mit neuen Ideen eine gute Zukunft der Pfarrei auf den Weg bringen

Versammlung in St. Matthäus informierte am 14.12.2017 über Schwerpunkte des Pfarrei-Entwicklungsprozesses nach dem Umfrageprojekt

 

Im Rahmen einer Pfarrversammlung im Gemeindesaal an der Lindenstraße werden von der Führung der Pfarrei St. Matthäus das pastorale Konzept für die Neuausrichtung der Pfarrei vorgestellt. Grundlagen für die Entwicklung dieses Konzeptes lieferten die Ergebnisse des Umfrageprojektes „Menschen bewegen + Kirche gestalten“, das Anfang des Jahres gestartet worden war. Das Pastoralkonzept umfasst umfangreiche Empfehlungen und Projektvorschläge, die dabei helfen sollen, die Pfarrei St. Matthäus fit zu machen für die Herausforderungen der Zukunft. Präsentiert werden die unterschiedlichen Themen des Pfarrei-Entwicklungsprozesses von Pfarrer Ulrich Schmalenbach, der Diplom-Pädagogin Stefanie Zunft, Carsten Ossig als Berater des Bistums Essen sowie Mitgliedern des Arbeitskreises Pastoral der Pfarrei St. Matthäus.

 

Das Umfrageprojekt „Menschen bewegen + Kirche gestalten“ war im März dieses Jahres beendet worden. Insgesamt rund 450 ausgefüllte Fragebögen standen für die Auswertung zur Verfügung. Parallel dazu gab es eine umfangreiche Befragung der Schüler und Schülerinnen an den weiterführenden Schulen im Einzugsgebiet der Pfarrei, an der rund 400 junge Menschen teilgenommen haben. Mit dieser Umfrageaktion wollte die Pfarrei Erkenntnisse dazu gewinnen, welche Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte die Menschen in der Pfarrei bewegen. Unmittelbar nach der Präsentation der Ergebnisse des Fragebogenprojektes am 2. April wurde damit begonnen, daraus Ideen und Projekte für eine gute Entwicklung der Pfarrei zu erarbeiten. In verschiedenen Pepig Gruppen entwickelten Arbeitskreise zu den Themen Gottesdiensten feiern, Musik in der Kirche, Angebote für Familien mit Kindern, Jugendliche begeistern und Hilfe in Not und Notlagen, pastorale Antworten für die Zukunft. Der Arbeitskreis Pastoral hat die Ergebnisse zusammengetragen und bewertet.

 

Demographische Entwicklung ein wesentlicher Faktor

Eine der wesentlichen Grundlagen für alle Planungen ist natürlich die demographische Entwicklung, die dem Märkischen Kreis bis 2030 einen weiteren durchschnittlichen Bevölkerungsverlust von rund zehn Prozent prognostiziert. Als ursächlich hierfür werden insbesondere niedrige Geburtenraten und Abwanderungstendenzen in die Ballungsgebiete angesehen. Pfarrer Schmalenbach: „Wir haben versucht, ein Pastoralkonzept zu entwickeln, mit dem wir diesen Veränderungen Rechnung tragen können.“ Sieben Adjektive kennzeichnen dieses Zukunftsbild: vielfältig, wirksam, nah, berührt, wach, gesendet und lernend. Wir, das meint vor allem den Arbeitskreis Pastoral (Stefan Kemper, Marco Schwieren, Christiane Frebel, Petra Heer, Kathrin Richter, Agnes Frassek, Pastor Armin Roggge, Pfarrer Ulrich Schmalenbach), der sehr engagiert und umsichtig Ideen entwickelt und formuliert hat.
Eine weitere Herausforderung sind die knappen Ressourcen. Das pastorale Zukunftkonzept muss auf die beschränkten Mittel abgebildet werden.

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Pastoralkonzept
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Pastorale Befragung der Schüler/-innen in weiterführenden Schulen statt.
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Ergebnis der Umfrageaktion
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Der laufende Pfarreientwicklungsprozess (kurz PEP) soll uns dabei helfen, die richtigen Entscheidungen für die Zukunft der Kirche vor Ort zu treffen.

Häufig gestellte Fragen und Antworten hierzu sowie ein Erklärvideo finden Sie unter http://www.bistum-essen.de/info/pfarreien-gemeinden/pfarreientwicklungsprozess/

 

Für weitergehende Informationen:

Katholisches Pfarramt St. Matthäus Altena - Nachrodt-Wiblingwerde, Lindenstraße 41, 58762 Altena

Telefon: 02352 22610

E-Mail: ulrich.schmalenbach@bistum-essen.de

Sie können uns auch eine E-Mail schreiben unter:

pep.matthaeus@bistum-essen.de