Die sieben Sakramente

 

 

Sakramente sind immer Zeichen für die Liebe Gottes zu uns. Aber sie sind gleichzeitig nie nur Zeichen, sondern wir dürfen glauben, dass durch sie tatsächlich geschieht, was sie bezeichnen – wie ja auch ein Willkommensgruß direkt umsetzt wofür er steht. In erster Linie sind Sakramente also Zuspruch. Aber sie sind auch Anspruch an uns, uns immer mehr auf Gott einzulassen und mit ihm immer wieder auf unsere Mitmenschen zuzugehen und uns für sie einzusetzen. Im Laufe der Geschichte wurden in der katholischen Kirche sieben Sakramente als solche definiert.

Taufe

„Wie neu geboren“ kann sich fühlen, wer nach anstrengendem Tun ein Bad genommen hat: erfrischt, befreit, mit neuem Elan versehen. Das Christsein beginnt mit einem Bad, dem Bad der Taufe. Dieses Bad ist äußeres Zeichen einer inneren Erneuerung. Hier wird der Mensch – wie es Jesus nach dem Johannesevangelium sagt – „von neuem geboren“. In der physischen Geburt hat er als Glied der einen Menschheit das Licht der Welt erblickt. In sie ist er hineingeboren und damit auch in das, was sie von Anfang an und immer wieder prägt. (mehr)

Kommunion

Eine besondere Feier ist der Gottesdienst, in dem junge Christen nach einer Vorbereitungszeit zum ersten Mal an der heiligen Kommunion teilnehmen. Denn die getauften jungen Christen (in der Regel im dritten Schuljahr) werden nun in die Tischgemeinschaft aufgenommen. Die festliche Stimmung drückt sich meist auch in festlicher Kleidung oder weißen Gewändern aus. (mehr)

Firmung

Was wird aus mir? Welche Fähigkeiten habe ich? Wie kann ich sie entfalten und einbringen? Was macht mich stark, was gibt mir Kraft? Wovon lasse ich mich bestimmen? Werde ich den Anforderungen, die an mich gestellt sind, gerecht werden?
Als Christ zu leben und die Sendung der Kirche eigenverantwortlich mitzutragen ist jedem Getauften aufgetragen. Nicht aus eigener Kraft ist das möglich, sondern nur in Offenheit für Gottes Geist. Ihn hat Jesus für die Zeit nach seinem Tod als Beistand verheißen. Seine Wirkmacht hat die Kirche beim ersten Pfingstfest in Jerusalem erfahren. Dieser Heilige Geist wird einem Getauften in der Firmung, dem zweiten Eingliederungssakrament, verliehen. (mehr)

Hochzeit

"Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens." Dieses Versprechen geben sich immer wieder Brautleute vor dem Traualtar, wenn sie spüren, dass die Qualität ihrer Beziehung eine neue Stufe erreicht hat.

Wenn ein Mann und eine Frau sich öffentlich so in der Kirche zueinander bekennt, dann redet die katholische Kirche von einem heilmachenden Zeichen, von einem Sakrament. Im Sakrament der Ehe wird für die Kirche sichtbar, wie Gott sich zu uns Menschen verhält: Er will uns, umwirbt uns, liebt uns - so wie die Partner sich umwerben und lieben. (mehr)

Beichte

„Ich habe mir nichts vorzuwerfen!“ Wohl dem, der das in allen Lebenslagen von sich sagen kann. Aber gibt es das?

Im Leben jedes Menschen kommen Dinge vor, die er gerne ungeschehen machen möchte und die er bereut, weil er der Versuchung zum Bösen erlegen ist. Es gibt Situationen, in denen es notwendig ist, seine Schuld einem anderen einzugestehen, und in denen Vergebung erbeten und zugesagt werden muss, damit man mit sich und anderen ins Reine kommt. Im Verhältnis zu Gott gilt Ähnliches. Im Vertrauen auf seine in Christus gezeigte Vergebungsbereitschaft gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Das Bußsakrament ist der Ort, an dem die Kirche die Vergebung Gottes ausdrücklich zusprechen und im Zeichen spürbar machen kann, wenn jemand seine Schuld ebenso ausdrücklich bereut und bekennt. Die Sünde ist eine Realität im Leben, ebenso aber auch das bleibende Vergebungsangebot Gottes.(mehr)

Krankensalbung

„Hauptsache: gesund!“ Wer das sagt, weiß, dass ein angegriffener Gesundheitszustand alles andere im Leben belastet und einschränkt. Eine schwere Krankheit macht bisher Selbstverständliches unmöglich und lässt auf drastische Weise spüren, wie bedroht und hinfällig das eigene Leben ist. Sie beeinträchtigt nicht nur den Körper; sie ist auch eine seelische Last und eine Anfechtung für den Glauben.

In dieser Situation Trost zu spenden, die rettende Nähe Christi zuzusprechen und die aufrichtende Kraft des Heiligen Geistes zu vermitteln ist der Sinn der sakramentalen Krankensalbung. (mehr)

Weihe

Wer ein Amt in der Kirche ausübt, spricht und handelt dabei letztlich nicht im eigenen Namen, auch nicht „im Namen des Volkes“, sondern im Auftrag Christi. Es ist ihm aufgegeben, Christus in seinem Dienst für die Menschen in Vollmacht zu vergegenwärtigen. Die Übertragung eines Amtes erfolgt daher durch eine Weihe.

Die katholische Kirche betrachtet sie als Sakrament: Gott selber ruft die so Geweihten auf Dauer in seinen besonderen Dienst; sie stellen sich ihm für immer zur Verfügung. Das kirchliche Amt gibt es in dreifacher Ausformung als Bischofs-, Priester- und Diakonenamt. (mehr)


Ansprechpartner

Kath. Pfarrei St. Matthäus Altena - Nachrodt-Wiblingwerde

Pfarrer Ulrich Schmalenbach

Lindenstraße 43a, 58762 Altena

Tel. 02352 23293, Fax 02352 21807

E-Mail: ulrich.schmalenbach@bistum-essen.de

 

Pfarrbüro:

Lindenstraße 41, 58762 Altena

Tel. 02352 22610, Fax 02352 21807

E-Mail: st.matthaeus.altena@bistum-essen.de